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Cydonia

Brand von der Konstantinopler Apfelquitte

Sie sieht zwar nicht gut aus, aber…

… schon die alten Griechen mit ihrer permanenten Mythologie huldigten der „Cydonia Oblonga“ – so der Fachbegriff – und machten sie zum Symbol für eigentlich alles, was man so braucht: Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Klugheit, Beständigkeit, Unvergänglichkeit und Schönheit.

Wobei, Schönheit… nun ja. Hübsch ist sie nicht wirklich, aber wie heißt es so schön? Auf die inneren Werte kommt es an. Das heißt: sie schmeckt einfach fantastisch. Und so ist die Apfelquitte auch einer unserer Lieblinge.

Auf meiner Obstkarte habe ich ungefähr 15 verschiedene Standorte im Umkreis von 200 Kilometern verzeichnet. Die klappere ich übers Jahr ab und schaue, wo es sich im Spätherbst zu ernten lohnt.

Wenn dies geschehen ist, beginnt eine wunderbare Zeit, denn überall, wirklich 
ü-ber-all duftet es dann nach dem herrlichen Aroma der Quitte.

Dass man sie mit Stoffhandschuhen sozusagen „rasieren“ muss, um den Flaum abzureiben, der sonst ein unangenehmes Bitteraroma in die Maische und den Brand bringen würde, klingt jetzt zwar nicht so sexy, passt aber zu dieser immer irgendwie etwas seltsamen Frucht.
Danach werden dann circa zwei Drittel der Ernte zerkleinert und eingemaischt und ein Drittel zu Saft verarbeitet, der dann der Maische zugegeben wird, da Quitten eigentlich zu trocken sind. 
Bedenkt man dann die geringe, Ausbeute, so ist der Quittenbrand eine kleine Rarität, der mit einem unglaublichen Aroma belohnt.

Lagerpotenzial: 1-6 Jahre
Trinkstärke: 42% Vol.
Flasche: 0,35l 
Erntejahr: 2016

95,- Euro

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Spiritus Rex Malente